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Symbolbild: Reportage über die Polizeiwache Tostedt
Platzhalter — finale Bilder folgen aus eigener Reportage
Tostedt Berufe · Sicherheit · Fahrzeuge

Ein Tag bei der Polizei in Tostedt

Was passiert eigentlich, wenn keiner schaut? Ein Blick hinter die Türen einer kleinen Wache, die größer ist als gedacht.

Von Till Heidrich ≈ 3 Min. Lesezeit

Was schon vor der Tür passiert

Bevor es überhaupt klingelt, steht da schon ein blau-silbernes Auto mit der Schrift „Polizei”. Die Räder sind groß, die Scheinwerfer sind kantig, und auf dem Dach sitzt eine Stange, die nachts blau leuchtet. Wenn man ganz nah rangeht, sieht man drinnen ein kleines Display, ein Funkgerät und eine Halterung für ein Tablet.

„Manchmal sind wir den ganzen Tag draußen. Aber wir kommen immer wieder zurück hierher.” — PHM Schäfer, Polizeiwache Tostedt

Der Polizist heißt Schäfer, trägt Stiefel und einen Gürtel mit vielen Sachen dran. Eine Taschenlampe. Ein Funkgerät. Handschellen. Und einen kleinen Block, in dem er aufschreibt, was passiert ist.

Was es im Inneren zu entdecken gibt

Innen riecht es nach Kaffee. An der Wand hängen Karten von der ganzen Region — Tostedt, Wistedt, Heidenau, Königsmoor — und Pinnnadeln markieren, wo gerade Streifen unterwegs sind. Es gibt einen Schreibtisch mit drei Bildschirmen, auf denen die Polizistinnen und Polizisten Anrufe entgegennehmen.

Was uns am meisten überrascht hat: Es ist meistens leise. Nicht wie im Fernsehen.

Drei Dinge, die Kinder hier lernen können

Polizistinnen und Polizisten sind nicht zum Fürchten da, sondern zum Helfen. Wer sich verlaufen hat, wer Hilfe braucht, wer etwas verloren hat — bei der Polizei ist man richtig.

Es gibt eine Notrufnummer, die jedes Kind kennen sollte: 110. Wenn etwas wirklich schlimm ist und schnell jemand kommen muss.

Und: Die Polizei in Tostedt kennt die Region. Sie weiß, welche Straßen wann voll sind, welche Bauernhöfe Hunde haben und wo der Wald besonders dunkel wird.

Hinter den Kulissen

PHM Schäfer zeigt uns den Asservatenraum — einen kleinen Raum mit Regalen, in denen verlorene oder gefundene Sachen liegen. Ein Fahrradschloss. Ein Geldbeutel. Ein einzelner Kinderschuh.

„Manchmal kommen die Sachen wieder zu ihren Besitzern”, sagt er. „Manchmal nicht. Dann werden sie nach einem Jahr versteigert.”

Was bleibt

Auf dem Rückweg fragen wir uns: Wenn die Polizei nicht da wäre — wer würde dann die verlorenen Schuhe einsammeln?

Wo das ist

Auf der Karte

53.2799, 9.7149 · Karte: OpenFreeMap, datensparsam

Häufige Fragen

Vor dem Besuch

Wo befindet sich „Ein Tag bei der Polizei in Tostedt"? +

Unter den Linden 14, 21255 Tostedt (Samtgemeinde Tostedt).

Ab welchem Alter eignet sich „Ein Tag bei der Polizei in Tostedt" für Kinder? +

ab 4 Jahren

Wie lange dauert ein Besuch? +

1–2 Stunden

Was kostet der Besuch? +

kostenlos (nach Voranmeldung)

Hinweis: Aufbau-Eintrag — finale Freigaben und eigene Fotos folgen.